Du fühlst dich müde, ausgelaugt, energielos, antriebslos und weißt nicht warum?
Schuld daran könnten verborgene Energieräuber sein, welche es für dich gilt, zu entlarven.

Wir brauchen Energie, um gesund und positiv durchs Leben zu gehen und um genügend Kraft für Beruf, Familie und Haushalt zu haben.

Doch Energieräuber lauern überall. Seien es Menschen, Situationen oder die eigenen Verhaltensweisen und Einstellungen.
Sie alle entziehen uns Energie, rauben uns den letzten Nerv, machen uns müde und schlimmstenfalls krank.

Damit du mehr Kraft und Energie für deinen Alltag und auch besonders für die schönen Dinge im Leben hast, ist es wichtig für dich zu erkennen, was dir Energie raubt, um dann im zweiten Schritt dagegen anzugehen.

Denn du hast die Verfügungsgewalt über dein Energiekonto, es ist deine Energie.
Deshalb lass nicht zu, dass sie dir gestohlen wird.
Entlarve deine Energieräuber!

Energieräuber 1: Deine Einstellung

Fangen wir gleich mal mit dir an.
Ja, du raubst dir auch selbst kostbare Energie – durch deine Einstellung!

Bist du negativ eingestellt, fallen dir meist nur negative Dinge auf, du bist leicht reizbar und dadurch verschlechtert sich deine Stimmung weiter und weiter. Ein Teufelskreis beginnt.

Bist du hingegen positiv gestimmt, nimmst du die Dinge anders wahr.
Daraus folgen positive Gedanken, positive Gefühle und damit positive Handlungen.

Dich bringt nichts so leicht aus der Ruhe, du bist widerstandsfähiger und gelassener.

Indem du dich aktiv GEGEN Stress und FÜR Gelassenheit entscheidest, schützt du deine Energie.

Du lässt nicht zu, dass ein potentiell stressauslösender Reiz dich in negativen Stress versetzt.
Du entlarvst einen Energieräuber.

Wobei wir beim nächsten Energieräuber sind.

Energieräuber 2: Stress

Ganz klar: Stress kostet unendlich viel Energie!

Unser Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt, wir sind angespannt, die Muskeln und der Stoffwechsel arbeiten auf Hochtouren; alles ist auf fight or flight eingestimmt.

Wenn das zum Dauerzustand wird ohne ausreichend Entspannungspausen, lässt uns das irgendwann ausbrennen.
Im übrigen zeigt dir dein Körper diesen Zustand auch überdeutlich an (siehe Warnsignale für Stress).

Denn: Im Stress verbrauchen wir vermehrt Energie.
Aber bei der Energieproduktion fallen neben Energie auch zahlreiche freie Radikale (Oxidantien) an, welche durch Antioxidantien neutralisiert werden müssen.
Geschieht dies nicht, werden die Zellen durch die freien Radikale angegriffen.

Dies wollen unsere Zellen natürlich vermeiden und so fahren sie, um sich zu schützen, die Energieproduktion runter.
Mit der Folge, dass wir weniger Energie zur Verfügung haben.

Im Stress ist es also besonders wichtig, genügend Antioxidantien zur Verfügung zu haben.
Diese bekommst du durch deine Ernährung.

Und hier kommen wir zum nächsten zu entlarvenden Energieräuber.

Energieräuber 3: Ungesunde Ernährung

Die richtige Ernährung ist so wichtig!
Für unseren gesamten Organismus, für unsere Organe, für unsere Haut, für unser Gehirn, für unsere Muskeln, für unsere Energieproduktion.

Wie du bereits erfahren ist, ist die ausreichende Zufuhr von Antioxidantien für eine reibungslose Energieproduktion enorm wichtig.

Antioxidantien finden sich in Obst und Gemüse.

Das heißt für dich:
Achte auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse, am besten saisonal, frisch, regional oder BIO-Qualität.

Wie dich die richtige Ernährung vor Stress schützen kann, das erfährst du hier.

Vielleicht kennst du es auch:
Du warst Mittags in der Kantine und hast dort Schnitzel mit Pommes gegessen, als Beispiel.

Wie fühlst du dich danach?
Fit und aktiv oder eher abgeschlagen und müde?

Ein schweres Essen mit viel Fett und Eiweiße verdaut nur langsam.
Wir werden nach einer solchen Mahlzeit müde und antriebslos, denn die ganze Durchblutung geht in die Verdauungsorgane.

Ein leichtes Essen, wie ein Salat, braucht nicht lange zum Verdauen und schlägt nicht auf den Magen.
Mehr noch: Er schenkt uns Energie durch die darin enthaltenen Vitalstoffe.
So hast du auch nach dem Essen noch genügend Energie zur Verfügung.

Bestimmt kennst du den Satz:
Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun.
Und da wären wir bei Bewegung und

Energieräuber 4: Zu wenig Bewegung

Bei Bewegung verbrauchen wir Energie, aber gleichzeitig gibt sie uns auch Energie.

Vielleicht kommt dir das bekannt vor:
Du hattest frei und hast dir einen faulen Tag auf der Couch gemacht.
Wie fühlst du dich abends?
Energiegeladen oder doch eher abgeschlagen?
Und das, obwohl du den ganzen Tag nichts gemacht und dich kaum bewegt hast. Das ist doch erstaunlich, oder?

Bewegung hingegen macht wach.

Dabei muss es nicht der exzessive Sport sein, nein.
Auch nur mäßige, dafür regelmäßige Bewegung baut ebenso Stresshormone ab.

Energieräuber entlarven

Energieräuber 5: Schlechter Schlaf

Im Schlaf regenerieren sich die Zellen, das Gehirn und die Muskeln.

Ausreichend Schlaf ohne Unterbrechung sichert deine Erholung und lässt dich ausgeruht und voller neuer Energie aufwachen.

Dafür musst du herausfinden, welcher Schlaftyp du bist.
Brauchst du viel Schlaf oder kommst du auch mit weniger gut zurecht?

Schau für dich, was dein optimales Schlafmaß ist und sorge dafür, dass du dieses auch bekommst.
Wichtig hierbei ist auch die Qualität deines Schlafes.
Kannst du gut einschlafen? Schläfst du durch ohne Unterbrechung? Schläfst du ruhig?

Wenn du einen eher unruhigen, unregelmäßigen Schlaf hast, kann dir auch eine Schlafroutine helfen.
Sieh zu, dass du regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett gehst und morgens zur etwa gleichen Zeit aufstehst.
Dazwischen sollten 8 bzw. mindestens 6 Stunden Schlaf liegen.

Energieräuber entlarven

Energieräuber 6: Nervige Menschen

Ja, unsere Mitmenschen können uns sehr viel unserer Energie rauben.

Menschen, die uns nerven und uns völlig vereinnahmen.
Menschen, die mit Vorliebe nur von sich selbst sprechen.
Menschen, die uns mit ihren Sorgen und Nöten belasten.
Menschen, die sich ständig nur beklagen und am rum jammern sind.

Du opferst dich auf für diese Menschen und es ist ganz umsonst.
Egal, was du diesen Menschen an Hilfe anbietest, sie werden es nicht für sich nutzen.
Denn: Sie lieben es, zu jammern und sich zu beschweren. Sie wollen diese Art der Aufmerksamkeit.

Indem du ihnen deine Aufmerksamkeit schenkst, verschenkst du gleichzeitig aber auch deine kostbare Energie an diese Menschen.
Mehr noch: Du lässt zu, dass sie dich mit ihrem Gerede runterziehen.

Deshalb frage dich:
Was gibt dir diese Beziehung?
Schenkt dir diese Person auch ab und zu Energie?
Gibt es auch positive Momente?
Lohnt es sich die Beziehung weiterzuführen?
Und willst du diese Beziehung überhaupt weiterführen?

Manchmal macht es auch Sinn, die Freundschaft zu beenden, wenn die negativen Seiten überwiegen.

Energieräuber 7: Sorgenvolles Kopfkino

Sorgen, Ängste, Nöte.
Sie können uns auffressen und unsere Energie verbrauchen.

Wir sorgen uns um Dinge, die wir in der Hand haben und um solche, die außerhalb unserer Macht liegen.

Egal, was es ist, es raubt unsere Energie.

Meist sind es Dinge, die wir eh nicht ändern können.
Und doch reiben wir uns ständig wieder daran auf.
Und das kostet immens Energie.

Negative Gedanken erzeugen negative Gefühle und schwächen dadurch auch unsere Lebensfreude.

Verdrängen hilft in diesen Fällen jedoch auch nicht.
Denn die Sorgen schweben wie ein Damoklesschwert über dir und holen dich irgendwann ein.
Daher ist es besser, deine Sorgen und Ängste zu verarbeiten und sie danach los zu lassen.

Energieräuber 8: Die eigenen Ansprüche

Nicht immer sind es die anderen, die uns Energie rauben.

Oftmals rauben wir uns selbst die Energie.
Mit unserer Einstellung, unserem Mindset und vor allen Dingen mit dem, was wir von uns selbst erwarten, was wir uns selbst auferlegen.

Reflektier doch mal:
Wie sehr treibst du dich selbst an?
Willst du immer alles perfekt machen?
Bloß keine Fehler machen?
Es immer allen Recht machen?
Willst du immer besser, schneller, schöner sein?
Suchst du ständig nach Anerkennung und Wertschätzung?
Denkst du, du bist nicht gut genug?

Innere Antreiber, überhöhte Selbstansprüche, Perfektionismus, mangelnde Selbstannahme – all das sind Energieräuber ( innere Stressoren), die du bewusst bei dir entlarven solltest.

Denn sie rauben dir nicht nur deine Kraft, sie fressen auch dein Glück und deine Zufriedenheit.

Deshalb verabschiede dich von dem Gedanken, perfekt sein zu müssen.
Nimm dich so an, wie du bist, akzeptiere dich mit all deinen Stärken und Schwächen, sei du selbst, anstatt zu versuchen, jemand anderes zu sein.

So entlarvst du einen weiteren, wichtigen Energieräuber.

Energieräuber 9: Aufschieberitis

Viel zu oft schieben wir unangenehme Dinge vor uns her.
Doch aufgehoben ist nicht aufgeschoben.

Dinge, die du immer wieder aufschiebst, belasten dich trotzdem unterbewusst.
Du hast ständig im Hinterkopf, das da doch noch was zu erledigen ist.

Besonders nachts kommen diese Dinge mit Vorliebe wieder zum Vorschein und rauben dir dann den Schlaf.

Besser du erledigst die Dinge gleich.
Bei besonders komplexen Dingen hilft es auch, diese in kleine Teilschritte einzuteilen und einfach mit dem ersten Schritt anzufangen.
Besser so, als gar nicht anzufangen. So ist die erste Hürde schon einmal genommen und der weitere Weg wird leichter.

Energieräuber 10: Monotonie

Entlarve einen letzten Energieräuber: Langeweile!
Haben wir immer gleiche Routinen, den gleichen Tagesablauf, ständige Monotonie ohne Abwechslung, stumpfen wir immer mehr ab und verlieren unseren Lebensgeist, unseren Elan und unsere Freude.

Ein wenig Stress schadet nicht.
Vielmehr brauchen wir ein gewisses Maß an positiven Stress, der uns beflügelt, uns antreibt und uns fordert.

Deshalb sorge für Abwechslung!
Durchbrich alte Muster, alte Routinen und lass dich auf was Neues ein!

Fordere deinen Geist heraus mit einer Weiterbildung, probiere eine neue Sportart aus, werde kreativ.
Verbring deinen Abend lesend anstatt vor dem Fernseher.
Fahre eine neue Route zur Arbeit.
Such dir ein neues Hobby.
Geh raus und lern neue Menschen kennen.
Mach auch ruhig mal etwas Verrücktes!

So, nun hast du deine typischen Energieräuber entlarvt

Vielleicht waren dir schon ein paar davon bekannt und du hast bereits versucht, dagegen anzukämpfen?

Was aber, wenn es dir nicht gelingt?
Wenn du die eine Person, die dir Energie raubt, nicht aus deinem Leben los wirst, weil sie nunmal deine Mutter ist?

Wenn dein Chef deine Grenzen nicht respektiert und dich trotzdem weiter mit Arbeit zu schüttet?

Wenn du einfach nicht genügend Schlaf bekommst, weil dein Kind dich so auf Trab hält?

Dann wird es Zeit für Ausgleich zu sorgen.

Du kannst dir nämlich entweder Energie einsparen oder eben aktiv neue Energie zuführen.

In diesen Fällen überlege dir, was dir Energie gibt.
Bei welchen Tätigkeiten fühlst du dich wie neugeboren?
Wie kannst du am besten regenerieren?
Was macht dich glücklich, was erfüllt dich?
Wo kannst du gut abschalten?


Bau sie in dein Leben als festen Bestandteil ein und nimm dir Zeit dafür.

Sie sind wichtig für deinen Energiehaushalt, dein Wohlbefinden, deinen Lebenssinn und deine Zufriedenheit.

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