So wie dich eine Morgenroutine dabei unterstützt, entspannt und mit Fokus in deinen Tag zu starten, hilft dir eine Abendroutine, deinen Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.

Dieser ist soooo wichtig für deine Gesundheit, denn nur wer ausreichend und gut schläft, bleibt gesund.

Leider haben unzählige Menschen so ihre Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen.

Dabei ist es für deine Lebensqualität von enormer Bedeutung, entspannt und gut ein- und vor allem durchzuschlafen.
Wenn du nämlich nicht gut schläfst, startest du auch automatisch nicht gut in deinen Tag und in der Summe hat das Auswirkungen auf dein gesamtes Leben, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden, deinen Erfolg, deine Zufriedenheit und deine Lebensfreude.

Welche Gründe es für Schlafprobleme gibt, weshalb dir eine Abendroutine dabei hilft, besser zu schlafen und wie so eine Routine aussehen kann, das erfährst du in diesem Artikel.

Mögliche Ursachen für schlechten Schlaf

An wie vielen Tagen, an denen du Stress auf der Arbeit gehabt, vielleicht sogar Überstunden gemacht hast, willst du nach Feierabend einfach nur ab auf die Couch und die Glotze anmachen?

Solche Tage kennen wir doch alle nur zu gut.
Kurz vorm Schlafengehen wird dann noch einmal Social Media gecheckt (nicht, dass man über die Nacht noch was verpasst) und dann ab ins Bett und man will nur noch schlafen.

Diese Gewohnheiten nach Feierabend tragen aber so gar nicht zu einem guten Schlaf bei.

Zum Einen wegen des Elektrosmogs durch die elektronischen Geräte.
Zum Anderen aber auch, weil du dich damit nicht optimal auf deine Nacht und auf den Schlaf vorbereitest.

Ja, auch auf den Schlaf kannst du dich vorbereiten.
Eine Vorbereitung hilft dir, von den Anstrengungen des Tages körperlich und geistig runter zu fahren, dich zu entspannen und deinen Tag Revue passieren zu lassen.

Durch verschiedene Tätigkeiten, Handlungen, feste Schlafenszeiten und unterstützende Maßnahmen bereitest du dich mit einer Abendroutine auf eine erholsame Nacht vor.

Was macht eine Abendroutine aus?

Eine Abendroutine, genauso wie eine Morgenroutine, muss keine Stunden dauern.

Viel wichtiger ist es, dass du sie regelmäßig ausübst, denn nur so wird es dir zur Gewohnheit und erst dann können sich positive Auswirkungen bemerkbar machen.

Im folgenden nenne ich dir ein paar Tipps und Beispiele, wie du deine Abendroutine gestalten kannst.

Es ist dir selbst überlassen, welche Beispiele du in deine Abendroutine integrieren möchtest und auch wie lange du sie ausüben möchtest.

Tipp 1: Finde deine Bett-Zeit!

Zuallererst solltest du herausfinden, was deine optimale Schlafdauer ist.

Generell empfehle ich dir einen Schlaf von mindestens 7 Stunden.
Dies ist aber individuell und hängt auch davon ab, ob du körperlich arbeitest, Sport machst und wie anstrengend/stressig deine Tage sind.

Versuche nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen.
Zumindest unter der Woche hat man ja sowieso seine festen Aufsteh-Zeiten, also sorge auch für feste Bettgeh-Zeiten.
So gewöhnst du deinen Körper an diesen Rhythmus und wirkst damit eventuellen Einschlafproblemen entgegen.

Tipp 2: Schalte alle elektronischen Geräte aus

Einen großen Gefallen tust du dir damit, abends rechtzeitig alle elektronischen Geräte wie Fernseher, Bildschirm, Laptop ausschalten und Handy auf Nachtmodus/Stand-by.

Denn das bläuliche Licht der Bildschirme beeinflusst Deinen Melatonin-Spiegel, wodurch er sinkt.
Da Melatonin aber genau das Hormon ist, welches für deinen Wach-Schlaf-Rhythmus verantwortlich ist, ist die abendliche Arbeit am Bildschirm ein No go.

Ungefähr 1 Stunde vor deiner Schlafenszeit solltest du alles ausmachen, was deinen Schlafrhythmus stören könnte.

Also Fernseher aus, Wecker stellen und dann das Handy bis zum Morgen beiseite legen.

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Tipp 3: Räume auf

Nun, nachdem Fernseher und Co. aus sind, kannst du im ersten Teil der letzten Stunde des Tages für den nächsten Tag ein wenig vorarbeiten und im zweiten Teil Selbstfürsorge betreiben und dich damit auf die Nacht vorbereiten.

Egal, was du tust, es sollte zum Ziel haben, dass du dabei abschaltest und zur Ruhe kommst.

Du kannst noch leichte Tätigkeiten im Haushalt verrichten, wie spülen, aufräumen, Müll raus bringen etc.

Es geht darum, dass dir am nächsten Morgen im wahrsten Sinne des Wortes nichts im Weg steht. Für Tätigkeiten, die du auch nach einem anstrengenden Tag noch schnell erledigen kannst, brauchst du deine wertvolle Zeit am Morgen nicht zu verschwenden.

Tipp 4: Plane vor

Wenn du magst, kannst du auch am Abend den kommenden Tag planen.
Ich mach es oft so, dass ich zumindest schaue, was am nächsten Tag so anliegt.

Zu meiner Abendroutine gehört es, in mein Journal beziehungsweise Erfolgstagebuch zu schreiben.
Darin vermerke ich die Erfolge des Tages, die gemachten Erfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse.

Der größte Bonus ist aber: Alles, was du aufgeschrieben hast, musst du dir nicht mehr merken. So vermeidest du, dass dir nachts noch was im Kopf herumgeht und für eine unruhige Nacht sorgt.

Tipp 5: Sorge für Entspannung

Nachdem du nun alles Wichtige im Haushalt soweit erledigt hast, deinen Tag Revue passieren und den nächsten Tag geplant hast, heißt es für dich: Entspannen!

Wie du am besten entspannen kannst, das musst du selbst herausfinden.

Vielleicht hilft es dir, ein Buch zu lesen oder ruhiger Musik zu lauschen, ein Bad zu nehmen oder Duftöle aufzutragen, Yoga Übungen zu machen oder zu meditieren.

Finde heraus, was dir gut tut und bei was du so richtig abschalten kannst.
Dies sollte die letzte Tat deines Tages sein und danach gehst du zu Bett.

Tipp 6: Sorge für gute Schlafbedingungen

Ganz klar: Damit du gut schlafen kannst, ist es wichtig, dass du für eine angenehme Atmosphäre im Schlafzimmer sorgst.

Dazu gehört die richtige Raumtemperatur. Nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm sollte es sein. Optimal sind so 16 – 18 Grad.

Vor dem Schlafengehen noch einmal lüften sorgt für frische Luft.
Wenn du magst, kannst du auch bei gekipptem Fenster schlafen.
Damit ist der Sauerstoffaustausch gewährleistet.

Damit du einschlafen und auch morgens so lang schlafen kannst, bis der Wecker klingelt, sollte es im Schlafzimmer möglichst dunkel sein.
Rolladen runter, Vorhänge zu oder Schlafbrille auf.

Ein weiterer Tipp: Stell dir eine Flasche Wasser ans Bett.
Falls du Nachts Durst bekommst oder für das erste Glas Wasser am Morgen.

Mit einer Abendroutine lässt es sich einfach besser schlafen

Mit den genannten Tipps kannst du die letzte Stunde deines Tages entspannt, aber trotzdem sinnvoll nutzen.
Schau, welche Tipps du umsetzen möchtest und fang noch heute damit an.

Wenn du nur eine Sache aus diesen Anregungen für deine Abendroutine mit nimmst, würde ich dir einen langen, ausreichenden Schlaf von 7 oder 8 Stunden sehr ans Herz legen.

Ein weiterer Tipp am Rande:
Achte darauf, dass du am Abend leichte Mahlzeiten zu dir nimmst und nicht zu spät isst. Je nachdem, wann du zu Bett gehst, sollte deine letzte Mahlzeit vor ca. 3 Stunden gewesen sein.

Kannst du bereits besser schlafen durch eine Abendroutine?
Verrate mir doch gerne deine Erfahrungen und erzähl mir von deiner Abendroutine!

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